My Story

Nach meinem Realschulabschluss bin ich auf die „Höhere Handelsschule“ gegangen. Dort hatte ich zum ersten Mal „Buchführung“. Was war das langweilig! Unsere Lehrerin war eine absolute Schlaftablette und ich hatte Mühe wach zu bleiben. Im Unterricht habe ich gar nichts verstanden. Also habe ich mich durch unser Schulbuch gequält und mir nach und nach den Stoff selbst beigebracht. Danach ging ich aufs „Wirtschaftsgymnasium“ und auch dort hatte ich wieder Buchführung. Auch hier war alles wieder langweilig und super trocken. Da kam nicht wirklich Spaß auf. Danach habe ich erst BWL und dann Lehramt an berufsbildenden Schulen mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften studiert. Auch hier hatte ich, du ahnst es schon, wieder Buchführung. Auf der Uni war es noch langweiliger, als in der Schule. Schön abstrakt, damit man möglichst wenig versteht. Unser Professor sagte immer, dass wenn man es so erklärt, dass es jeder versteht, dann passe es nicht zu einer Universität. Also erklärte er alles möglichst umständlich und kompliziert, so dass es im Idealfall niemand verstand. Die hohen Durchfallquoten in der Klausur zeigten, dass seine Strategie erfolgreich war. Irgendwie habe ich es geschafft die Klausur zu bestehen, aber Buchführung und ich sind während dieser Zeit keine Freunde geworden. 

Als ich mein Lehramtsstudium beendet hatte und ins Referendariat kam, habe ich mich sehr gefreut, weil ich dachte, jetzt lerne ich endlich wie man Buchführung richtig unterrichtet, so dass es alle schnell verstehen und es Spaß macht. Doch weit gefehlt! Hier wurde Buchführung wieder genauso langweilig und trocken erklärt wie in der Uni und Schulzeit zuvor. Ich war total frustriert! Die ganze Welt hat sich verändert, wir haben Handys und Smartboards und Buchführung wird immer noch genauso unterrichtet wie vor 100 Jahren. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Ich wollte nicht so ein langweiliger Buchführungslehrer werden. Daher beschloss ich mich auf die Suche zu machen und zu lernen, wie man Buchführung interessant unterrichtet. Ich habe mir zuerst Online Buchführungskurse von Universitäten angeschaut. Da hatte man einfach die langweilige Vorlesung abgefilmt. Das brachte mich nicht weiter. Dann ging ich zu YouTube. Das war schon etwas besser. Aber auch hier fand ich wieder die langweiligen Videos von Kollegen. Also beschloss ich selbst Videos zu drehen. Am Anfang stellte ich mich noch selbst vor die Kamera. Aber auch meine Videos waren genauso langweilig, wie die meiner Kollegen. Was sollte ich nur tun?

 

Meine Schüler fragten dann, warum ich in den Videos nie lächeln würde, im Unterricht würde ich doch auch immer lächeln und viel Spaß machen. Also überlegte ich mir, wie ich das in den Videos unterbringen konnte. Mein Unterricht in der Schule lebt davon, dass die Schüler Fragen stellen. Wenn ich ein Video aufnehme, dann stellt dort keiner Fragen. Eigentlich wäre es besser man hätte einen Dialog, in dem einer die Fragen stellt und der andere diese beantwortet. Ist aber auch irgendwie langweilig. Da kam mir eine Idee!

 

Ich überlegte mir eine Geschichte. Dort gab es Martin, der erbte die Schreinerei von seinem Opa. Er hatte aber keine Ahnung von Buchführung. Daher fragte er seinen Schulfreund Thomas, der mittlerweile eine Ausbildung beim Steuerberater gemacht hatte, ob der ihm helfen könne. Dieser erklärte ihm dann die Buchführung und so lernten meine Schüler zusammen mit Martin die Buchführung. Die Geschichte um Martin erstellte ich als Zeichentrickfilm. Um die Buchführung und die Konten zu zeigen, erstellte ich zusätzlich spezielle Animationen, die genau zeigten, was wohin gebucht werden musste. Das Ganze stellte ich noch in verschiedenen Farben da, damit jeder genau sehen konnte, wie alles funktioniert. Die Figuren unterhielten sich in einer lockeren Art und Weise und ich baute noch den ein oder anderen Spaß mit ein, damit es nicht so langweilig war.

 

Der Kurs kam super gut bei meinen Schülern an. Von allen Seiten bekam ich Komplimente und es kamen die ersten Anfragen von Schülern anderer Schulen, ob sie den Kurs irgendwo kaufen könnten. Den Kurs verkaufen? Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Aber warum eigentlich nicht. Also stellte ich den Kurs bei „Udemy“, der größten Plattform für Onlinekurse, ein. Der Kurs wurde innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller in der Kategorie „Finanzen“ und die Teilnehmer waren begeistert. Leider gab es bei Udemy nur wenige Gelegenheiten das Gelernte auch zu üben. Das hat mir nicht so gut gefallen. Ich wollte eine Plattform, wo die Teilnehmer auf ganz verschiedene Art und Weise üben können. Wo es Foren gibt, wo sie sich austauschen können. Wo sie mich direkt erreichen können. Wo es vielleicht später auch die Möglichkeit des Video Chats mit Webcam und interaktiven Whiteboards gibt. Das wäre toll! Außerdem sollte natürlich alles nicht nur auf dem PC funktionieren, sondern auch auf dem Handy. Wer will im Sommer schon den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und lernen, wo es doch im Freibad soviel schöner ist?

 

Es führte also kein Weg daran vorbei, eine eigene Onlineplattform musste her. Nach mehr als einem Jahr Entwicklungszeit ist sie nun endlich fertig! Ich hoffe, dass sie dir genauso gut gefällt wie mir. Wir sind noch ganz am Anfang damit, aber ich bin mir sicher, dass ich noch viele tolle Features einbauen werde, damit du noch einfacher und mit noch mehr Spaß lernen kannst. Wenn du Wünsche und Ideen hast, dann schicke mir gerne eine Mail.

 

Nun wünsche ich dir viel Spaß auf meiner neuen Plattform! Melde dich am besten gleich kostenlos an und sichere dir unsere Gratiskurse in Buchführung und Kostenrechnung

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Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass man als Schüler oder Student immer knapp bei Kasse ist.

 

Mein Ziel ist es, dass jeder seine Prüfung mit einer super Note besteht, egal, ob er viel Geld hat oder nicht.

 

Viele Grüße und bis gleich im Kursbereich!

 

Christian

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